Unser Vorbild Unser Stifter Theolog. Quellenforschung v. P. Ddr. Emil Dobler Lyrik von Pater Fuchs Gebetsanliegen Gästebuch Kontakt Impressum Links

Gast und Künstler

Haus Nuolen



Hier am oberen Zürichsee führte die CH-Kongregation MSF von 1934 bis zum Herbst des Jahres 1997 ein Gymnasium, das eigentlich gedacht war zur Förderung des eigenen missionarischen Nachwuchses. Weil aber die Interessenten mit den Jahren fehlten, wurde die Schule 1964 geöffnet für die männliche und 1969 für die weibliche Jugend der Gegend.

Da leider in den 90er Jahren ordenseigene Leute zur Führung der Schule immer mehr fehlten, wurde das "Christ- König-Kollegium" am 1. August 1997 an den Kanton Schwyz verkauft, es heisst nun "Kantonsschule Ausserschwyz"(KSA).
Der Patresgemeinschaft gehört heute noch das "alte Bad", das hufeisenförmige Haus mit dem Glockentürmchen auf dem Dach. Der 47er, 67er und 82er Bau sind heute - wie eben erwähnt - Eigentum des Kantons Schwyz.

Die ehemaligen Lehrer, Patres des MSF-Kollegiums, arbeiten heute von Nuolen aus als Aushilfeseelsorger in den Pfarreien von Winterthur bis ins zürcherische Oberland, von Glarus bis Baden und Basel. Ferner leisten sie Spital- und Altersseelorge und beraten und betreuen Familien, Jugendverbände, Hochzeitspaare und Vereine, die unsere Hilfe gerne in Anspruch nehmen.

In all den Jahren wo die Patres die Schule, das Gymnasium führten, haben ihre Schüler es zu beachtlichen akademischen Erfolgen gebracht. Da sind zu nennen Bischöfe, Priester, Doktoren, einfache und zweifache, Uniprofessoren, Lehrer, Richter, Gemeindevorsteher, Psychologen und Therapeuten, Schauspieler und grosse Musiker.


Zwei aus den eigenen Reihen sollen hier vorgestellt werden auf die unsere Schweizerprovinz gewiss stolz sein darf:

Pater Ddr. Emil Dobler aus Innerthal SZ; geb. 30.1.1922
Pater Dr. Otto Appert aus Wangen SZ; geb. 31.8.1930


Es war Prof. Dr. Paul Wyser OP, der 1943 dem jungen Philosophiestudenten der Universität Fribourg Emil Dobler den Auftrag erteilte, den philosophischen Einfluss eines gewissen Nemesius (um 400), Bischof von Emesa, auf die
Fundamentalmoral der Summa Theologica des Thomas von Aquin (1224-74) zu untersuchen. Die - wegen den Verhältnissen in der Zeit des II. Weltkrieges - eher unbefriedigende Arbeit wurde von der philosophischen Fakultät 1946 als Dissertation angenommen.

Dann kehrte P. Emil Dobler nach Werthenstein LU ans dortige Seminar zurück, dozierte Philosophie (1948-66), war 1953-59 Provinzial der Schweizer Mitbrüder, wechselte ans Kollegium Nuolen (1966-79), erteilte auch dort Philosophieunterricht, war Rektor der Schule. Als er nach einem seelsorglichen Einsatz in Zeihen AG (1979-97) in den Ruhestand trat und als Resignat das Pfarr-Rektorat Fischenthal ZH übernahm, eröffnete sich ihm die Chance, dem 1943 erhaltenen wissenschaftlichen Auftrag in aller Gründlichkeit nochmals nachzugehen. Prof. Dr. Ruedi Imbach, Professor der mittelalterlichen Philosophie an der Pariser Sorbonne, begleitete die Arbeit, so dass sie von der theologischen Fakultät der Uni Fribourg als Dissertation für die theologische Promotion angenommen wurde. Dies geschah im Jahre 2000 – Pater Dobler war damals 78 Jahre alt!

Link zu : "Theolog. Quellenforschung von Pater Ddr. Emil Dobler, MSF"

Ein ehemaliger Schüler des Kollegiums Nuolen darf gewiss auch mit Namen genannt werden. Durch seine Forschung ist er weltweit zu hoher Ehre gekommen. Pater Dr. Otto Appert, MSF aus Wangen SZ. Als Autodidakt in Paläontologie hat er es zur normalen Doktorwürde ( nicht "honoris" ) gebracht, verliehen durch die Sorbonne in Paris. Pater Appert hat Tiere und Pflanzen entdeckt, die heute weltweit Teil seines Namens tragen.
Er entdeckte fossile Floren aus dem Perm, dem Jura und der Kreide und hat diese ausserordentlich sorgfältig bearbeitet.

Im Rahmen des Schweizerischen Meetings für Erdwissenschaft an der Universität Lausanne hat die Schweizerische Paläontologische Gesellschaft (SPG) Pater Appert weiter erstmals die Amanz Gressly Auszeichnung verliehen.

In Form einer Urkunde erhalten Personen diese Auszeichnung, wenn sie sich speziell für die Belange der Paläontologie verdient gemacht haben.

Nuolen hat in all den Jahren seiner MSF-Zeit viel gebaut und konzentriert sich künftig nur noch auf das nebenan abgebildete Gebäude, das die verbleibenden Professen beherbergt. Vor 1934 war es Restaurant und Schwefelmineralbad


Unser gemeinsames und persönliches Beten ist ein wichtiges Element unseres Lebens eingedenk des Stifterwortes: "Vergessen wir es nicht: Das grosse Heilmittel ist das Gebet. Nichts ist notwendiger für das christliche Leben...Durch das Gebet formen sich die Heiligen".

Die Gemeinschaft ist über die nachfolgende Emailadresse zu erreichen:

mailto:msf-nuolen@bluewin.ch

Superior ist Pater Josef Vögtli, Bürger von Seewen SO, also ein "Schwarzbub" aus dem Schwarzbubenland. Zu seinem Konvent gehören 10 Professen. Zwei sind auf Aussenposten in der Seelsorge; einer ist noch Lehrer an der Kantonsschule, dem ehemaligen Christ-König-Kollegium der MSF.
$

We nach Nuolen, ab Autobahn Lachen! Bilder anklicken zum Vergrössern