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Unsere Mission auf der roten Insel Madagaskar


MADAGASKAR ist ein Staat vor der SO-Küste Afrikas, viertgrößte Insel der Erde, 587 041 km2, 12,4 Mio. Einwohner. Hauptstadt ist Antananarivo.
Landesnatur :
Ueber das zentrale, nach Osten ansteigende Hochland (800-1600 m) erheben sich Inselberge u. vulkanische Gebirgsstöcke (Maromokotra 2886 m). Nach Osten fällt das Hochland steil zur Küste ab. An der Ost-Seite fallen das ganze Jahr über reichlich Niederschläge; alle anderen Gebiete erhalten nur im Sommer Regen.

Die Bevölkerung, Madagassen, ist zu 40% christlich und besteht aus mehreren Volksgruppen mit malaiischem und negroidem Einschlag. Die Wirtschaft basiert auf der Landwirtschaft, die mit 90% am Export beteiligt ist. Wichtige Anbaupflanzen für den Export sind: Reis, Zuckerrohr, Baumwolle, Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Tabak und Kakao. Im Westen werden Zebu-Rinder und Schafe gehalten. An Bodenschätzen gibt es Uran, Graphit, Glimmer, Bauxit, Kohle u. a. Die Industrie verarbeitet unter anderem Agrarprodukte und erzeugt Verbrauchsgüter. Haupthäfen sind Toamasina, Mahajanga u. Antsiranana.


Geschichte :Die Insel wurde in früher Zeit von Süd-Asien aus besiedelt. Im 16. Jh. setzten sich Portugiesen und Franzosen an der Küste fest. Madagaskar wurde 1896 französische Kolonie. Zusammen mit den anderen französischen Kolonien in Afrika erhielt Madagaskar 1956 begrenzte Autonomie, 1960 die Unabhängigkeit.

Morombe Bischofsstadt / Satelitteb Aufnahme.



Das von uns Missionaren v. d. Hl. Familie betreute Missionsgebiet, die Diözese MOROMBE, befindet sich an der Westküste der Insel, die ca. 14 x grösser als die Schweiz ist.

Die Missionsarbeit der Schweizer Missionare wurde in diesem Gebiet der Insel im Jahre 1950 begonnen. Die Arbeit und der Einsatz der Patres und Schwestern erstreckt sich von der Verkündigung der Botschaft Christi bis hin zur aufwendigen Entwicklungshilfe


Diese wird ermöglicht durch Spenden eifriger Missionsfreunde der Missionsprokura in Werthenstein, LU. Allmählich zeigen sich erste Früchte der Missionierung. Mehrere junge Madagassen bereiten sich auf das Priestertum und den Ordensberuf vor, um die Verkündigung der christlichen Frohbotschaft voranzutreiben.

Rechts: Bischof der Diözese Morombe Mgr. Zygmunt Robaszkiewicz, MSF geb. 16.10.1958 / Polen
Devise von Mgr. Zygmunt:
madag.: Ankamasino amin' ny fahamarinana izy ireo.Ny teninao no Fahamrianana. (Joh. 17,17)
deutsch: Weihe sie durch die Wahrheit zum Dienst. Dein Wort ist Wahrheit. (Joh. 17,17)


Neupriester der MSF in der Diözese Morombe




--------------------- Das dürfte unsere Missionsfreunde interessieren ! ----------------------------

Die grosse Hilfsbereitschaft der Schweizer Christen für die Anliegen der Missionare ist sehr zu loben. Nur mit Hilfe aller Wohltäter ist es den Missionaren und Schwestern möglich, den Schul-, Kranken- und karitativen Dienst voll zu betreiben.
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Aus dem durch all die Jahre aufgebauten Schulwesen, sind ortsansässige Lehrer und Katecheten hervorgegangen. Die Katecheten sind so ausgebildet, dass sie heute in 170 Christengemeinden den Wortgottesdienst am Sonntag leiten und Religionsunterricht erteilen können.
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Aus der Diözese Morombé sind bereits 20 einheimische Schwestern hervorgegangen. Ueber 30 junge Männer bereiten sich im Klein- und Gross-Seminar auf den priesterlichen Dienst vor.
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Die Katechten sind die Stützen und Animatoren der Kirche. Sie würden gewiss auch in Zeiten der Verfolgung ausharren.
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An den Missionsschulen ist Glaubensunterricht obligatorisch, nicht so an den staatlichen Schulen. Die Katecheten leiten bis hin in die kleinsten Basisgemeinden den Gottesdienst. Dieser wird überall sehr lebendig gefeiert. Viel Arbeit für die Helfer der Priester aber benötigt die Diakonie, weil die Bevölkerung sehr bedürftig ist.
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In den traditionellen Familien und Dorfgemeinschaften haben die Frauen bis heute nichts zu sagen. Dennoch sind die Frauen in Staat und Politik gleichberechtigt. In der Kirche Madagaskars sind die Frauen sehr aktiv. Im Bistum Morombé sind etwa ein Drittel der Katechisten, der Pastoralräte und Präsidenten Frauen. Frau Bertine von Befandriana ist Präsidentin des kath. Frauenbundes. Sie hat mit ihren Frauen den Markt gesäubert, ein Spital eingerichtet, Strassen repariert und sie helfen täglich vielen Armen und Kranken.
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Die ansässigen Lutheraner sind in der Oekumene sehr zurückhaltend. Die moslemischen Pakistani beherrschen den ganzen Handel. Ihre Religion ist das Geld. Sie versuchen nicht, die noch zahlreichen naturreligiösen Menschen zum Islam zu bekehren. Ihre Kinder besuchen die kath. Schulen und nehmen sogar an Gottesdiensten teil. Die menschlichen und geschäftlichen Beziehungen zur Mission sind freundlich.
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Die Bevölkerung unserer Dörfer ist sich bewusst, dass die Schulen, die Katechese und die Seelsorgeaufgaben in den Pfarreien nur funktionieren, dank dem Geld aus der Schweiz. Die Schweizermissionare sind sehr geschätzt.
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Die grösste Sorge des Bischofs ist der ansteigende Priestermangel. In der Diözese von Mgr. Zygmunt Robaszkiewicz, von der Grösse der Schweiz, sind heute nur 15 Priester tätig. Die Zahl der jungen Leute aber, die den priesterlichen Dienst tun möchten, nimmt zu, eine Freude für den Bischof..
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Grosses Problem der Mission ist auch der Hunger der Menschen und die Schäden nach immer wiederkehrenden Wirbelstürmen.



sFr. 10.- = Reis und Obdach, 1 Woche
sFr. 20.- = 2 Wochen Kranken - oder Kinderpflegekurs
sFr. 25.- = Ein halbes Jahr Taufunterricht ("Taufspende")
sFr. 35.- = Ein Jahr Malariaprophylaxe für 1. Person
sFr. 50.- = Mahlzeit für eine Schulklasse (50 - 100 Kinder)
sFr. 60.- = Ein Jahr ambulante LEPRA-Behandlung
sFr. 250.- = Ein Studienmonat im Priesterseminar   
Gaben senden Sie bitte an: Madagaskar- Missionsprokura, 6106 Werthenstein LU PC 60 - 16895 - 2 / Tel.: / FAX:   




Besuchen Sie nun auch die
Homepage unserer MSF Missionsprokura, dort erfahren Sie mehr über unsere Arbeit, die Seelsorge und Entwicklungshilfe unserer Missionare/innen auf Madagaskar!

mailto:prokura-msf@bluewin.ch