RIP Totengedenken
Im Jahr 2008 starben aus unserer Gemeinschaft:
P. + Pater Gregor Baumgartner, MSF aus Cham ZG +
2. + Pater Emil Trost, MSF aus Oberrohrdorf AG
3. + Pruder Alois Wunderlin, MSF aus Mumpf AG +
4. + Pater Walter Ackle, MSF aus Uecken AG +
5. + Bruder Alfred Bühlmann, MSF aus Luzern (Br. Strphan) +
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Im Jahr 2009 starben aus unserer Gemeinschaft :
6. + Pater Jokob Fuchs, MSF aus Sool GL +
7. + Pater Hans Kaufmann, MSF aus Nottwil LU +
8. + Pater Franz Graber, MSF aus Grossdietwil LU +
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Pater Franz Graber,MSF aus Grossdietwil LU
geb. 31. Mai 1920
gest. 13. April 2009 Ostermontag
Profess 26. Oktober 1942
Priesterweihe am 1. Juli 1947
Rev.us P. Franz Graber, sodalis Provinciae Helvetica, domusque Werthenstein, natur 31.05.1920, professus 26.10.1942, ad sacerdotium promotus 01.07.1947, de vita decessit 13.04. 2009.
P. Franz Graber wurde am 31. Mai 1920 als dritter von vier Söhnen in Grossdietwil geboren. Sein Vater war Bauer und Sakristan. Franz besuchte die Primar-und Sekundarschule. 1934 kommt er in die 1. Klasse des Missionsgymnasiums nach Werthenstein. Die höheren Studien absolviert er in Werthenstein und an der Universität Fribourg. Ein Jahr nach der Priesterweihe wird P. Franz für neun Jahre Ökonom im Missionsseminar. 1957 versetzt ihn der Provinzialrat nach Nuolen. Dort amtet er als Subpräfekt im Internat und als Lehrer für Griechisch, Religion, Naturkunde und Turnen am Gymnasium. 1960 beginnen für P. Graber vier Dienstjahre als Ökonom am Christkönig-Kolleg. 1964 kehrt er nach Werthenstein zurück und arbeitet hier als Gastpater, Aushilfspriester und Werbefachmann im Bereich Messbund und Sendboten-Verlag, dient als Seelsorger im Krankenhaus, versieht längere Zeit die Pfarrei Luthern während der Pfarrvakanz. Mit 59 Jahren wird P. Graber Stellvertreter des Superiors, dessen Amt er von 1982-88 ausübt. 2002, an seinem Geburtstag, erleidet der schwergewichtige Mann einen Schlaganfall, der ihn bis zu seinem Tod im Alterswohnheim Ruswil an Rollstuhl und Pflege bindet.
P. Franz Graber bleibt uns als dienstbereiter und witzreicher Mitbruder in dankbarer Erinnerung. R.I.P.
Pater Hans Kaufmann, MSF aus Knutwil LU
geb. 21. Mai 1918
gest. 12. April 2009, Ostertag
Pfrofess 15. September 1943
Priesterweihe am 5. August 1948
Rev.us Johannes Kaufmann, sodalis Provinciae Helveticae, domusque Werthenstein, natus 21.05.1918, professus 15.09.1943, ad sacerdotium promotus 05.08.1948, de vita decessit
Hans Kaufmann wurde am 21. Mai 1918 in Nottwil am Sempachersee geboren. Sein Vater leitete einen landwirtschaftlichen Betrieb. Er verunglückte, als Hans 7 Monate alt war. Mit 9 Jahren verlor er seine Mutter. Die Volksschule verbrachte er bei Ordensschwestern in einem Kinderheim. Dann verdiente Hans sein Geld bei Verwandten auf dem Bauernhof. 1935 kam der 17 Jährige in die Missionsschule nach Werthenstein. Fünf Jahre später absolvierte der angehende Maturand die Rekrutenschule. Nach der Matura 1942 begann für Hans Kaufmann im September das Noviziat in Werthenstein. Die erste Profess öffnete dem zielbewussten Studenten das Tor zum philosophisch-theologischen Studium an der Universität Freiburg. 1948 empfing P. Kaufmann mit drei Mitbrüdern in der Wallfahrtskirche Werthenstein die Priesterweihe. Die Studien schloss der Primiziant mit dem Lizenziat ab. Seit dem Studienjahr 1949/50 doziert Prof. lic. theol. Kaufmann am Missions -seminar Kirchengeschichte, später auch die Lehre der Kirchenväter und Funda - mentaltheologie. Seelsorge am Wochenende und Mitgliedschaft in den Leitungsgremien der Gemeinschaft begleiten seine Lehrtätigkeit. Als der Seminarbetrieb 1966 eingestellt wird, eröffnet P. Hans Kaufmann als Rektor 1969 das neue Seminar. Dann wirkt er 17 Jahre als Pfarrer in Härkingen. Als 70 Jähriger kehrt er ins Seminar zurück, betreut die Bibliothek, sammelt Faksimile-Drucke und organisiert Bibelausstellungen mit sorgfältig ausgewählten Editionen. Seiner Liebe zur Hl. Schrift entspringen die gut vorbereiteten liturgischen Feiern. 2008 darf der geschwächte Senior seinen 90. Geburtstag feiern. Nach einer langen Zeit körperlicher Hinfälligkeit und Angst darf unser Mitbruder an Ostern, 12. April 2009 heimgehen ins ewige Leben.
Pater Jakob Fuchs , MSF aus Sool GL
geb. am4. Januar 1927
gest. am 14. Februar 2009
Profess am 8. September 1951
Priesterweihe am 29. Juni 1956
Link zu: Lyrik von Pater Fuchs
eineige Gedichte / unbekannte
"Lyriker Pater Jakob Fuchs ist gestorben"
Im Alter von 82. Jahren ist am Samstag, 14. Februar 2009 Pater Jakob Fuchs gestorben. Er gehörte den Missionaren von der Hl. Familie in Nuolen SZ und Werthenstein Lu an. Aufgewachsen ist er in Sool im Kanton Glarus als Bürger von Unteriberg SZ und Sool. Nach dem obligaten Schulabschluss liess sich als Kaufmann ausbilden. Schon bald aber fühlte er sich zum kirchlichen Dienst als Priester und Ordensmann berufen. Diese Berufung bedingte den außergewöhnlichen Eintritt in die 4. Gymnasialklasse des Kollegiums Nuolen.
Diese Ausbildungszeit endete damals noch mit der Schwyzerischen Maturität. Die einfachen Grundlagen der Theologie und der Philosophie wurden Jakob im Missionsseminar der Missionare von der Hl. Familie in Werthenstein LU vermittelt. Im Jahr 1956 weihte in Bischof von Streng in Solothurn zum Priester. Es folgten Studien an der Universität in Innsbruck und Rom, wo er zum lic. theol promovierte. An der Gregoriana in Rom ließ sich nun der junge Priester in einem zweijährigen Cursus in Spiritualität weiterbilden.
Die Ordensleitung übertrug Pater Fuchs im Kollegium das Amt des Schülerspirituals, ferner den Lehrauftrag in Griechisch und später in Englisch. Dazu wurden Sprachaufenthalte in England (Cambridge), Schottland und Amerika nötig.
Trotz intensiver Gymnasiallehrer-Aufgaben fand Pater Jakob immer wieder Zeit seiner Passion als Lyriker, Dichter und Schriftsteller zu leben. Besonders zu erwähnen sind seine Publikationen aus den Jahren 1970-1985: Überfahrt, Nach dem Regen, Ein neuer Frischherz und seine Kurzgeschichten.
Spricht man von Pater Jakob Fuchs, darf man nicht unerwähnt lassen, dass er sich als großer und sehr beliebter Prediger weit über die March hinaus Respekt und Beachtung verschafft hat. Als Mitglied des Innerschweizer Schriftstellerverbandes und Mitglied der kantonalen Maturitäts-Kommission, als Priester und Seelsorger hat der Verstorbene wertvolle Dienste geleistet in der Kulturförderung, der Erziehung der Jugend, der Kirche und der Gesundung manch bedrängter Seelen.
Bruder Alfred Bühlmann, MSF aus Luzern
geb. am 25. Januar 1933
gest. am 15. November 2008
Profess am 8. September 1951
Pater Walter Ackle, MSF aus Ueken AG
geb. am 3. Februar 1930
gest. am 2. Novemberf 2008 / Allerseelentag
Profess am 21. Novembwer 1951
Priesterweihe am 29. Juni 1956
Bruder Alois Wunderlin, MSF aus Mumpf AG
geb. 27. September 1920
gest. 16. Oktober 2008
Profess am 13. März 1948
Pater Emil Trost, MSF aus Oberrohrdorf AG
geb. am 6. Februar 1913
Gest. am 13. August 2008
Profess am 15. Dezember 1940
Priesterweihe am 29. Juni 1946
Pater Gregor Baumgartner,MSF aus Cham ZG
geb. 25. Juli 1937
gest. am 21. April 2008
Profess am 8. September 1957
Priesterweihe am 29. September 1962
+++ Unser Leben ist das erste Evangelium +++
Herr, lass sie ruhen in deinem Frieden ! AMEN
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Der sanierte Friedhof der Gemeinschaft in Nuolen 2009













